Impressum


Jean Dujardin, geboren am 19 Juni 1972 in Rueil-Malmaison, Hauts-de-Seine, ist ein französischer Schauspieler, Produzent und Komiker. Jean Dujardin hat drei Brüder, wovon der ältestste Anwalt und gleichzeitig sein Agent ist.


Ausbildung und erste Erfolge mit «Un Gars, une Fille»

Nach seinem Abschluss in Philosophie und Bildende Kunst arbeitet Jean Dujardin zunächst als Schlosser. Im Militärdienst entdeckt er sein wahres Talent als Komiker und spielt so auf lokalen Kabarett- und Theaterbühnen in Paris.

Später schloss er die Gruppe «la Bande du Carré Blanc» mit Éric Collado, Emmanuel Joucla, Éric Massot und Bruno Salomone, den er im Theater «Le Carré Blanc» kennenlernte. Die Gruppe nennt sich später «Nous C Nous» und produziert einige TV-Shows und Parodien, ehe sie in der regelmässigen TV-Show von Patrick Sébastien teilnehmen und auftreten (ausgestrahlt auf
France 2).

Zwischen 1997 und 1998 gewinnen sie in der Show auf M6 «Graines de star» drei Mal die Kategorie «Comiques».

Später dreht Jean Dujardin mit Bruno Salomone kleine Sketche für die Show «Farce Attaque» auf France 2.

Seit Oktober 1999 bis Juni 2003 spielt er in 486 Episoden den vom Publikum geliebten Loulou, wo er auch seine Ehefrau und Partnerin Alexandra Lamy kennenlernt, welche die weibliche Rolle von Chouchou spielt.

Die TV-Serie «Un Gars, Une Fille» handelt von einem Mann und einer Frau, welche alltägliche Situationen (z.B. den Haushalt, gemeinsames kochen und wohnen, putzen, Ferien, Autofahrt, Zahnarzt, Besuch im Restaurant, usw.) meistern und so lustige Sketche und Szenen auf Video festhalten.



Nationale und internationale Erfolge

Aufgrund seiner enormen Popularität erhielt er 2002 erste Filmrollen. So spielte er z.B. im Film «Mariages !» von Valérie Guignabodet 2004 mit. Sein Durchbruch hatte er aber als Surfer namens Brice im Film «Cool Waves - Brice de Nice», die auf einer seiner Standup-Figuren basiert (aus seiner Zeit mit der Gruppe «Nous C Nous»).

Mehr als vier Millionen Zuschauer sahen in Frankreich diesen Film und konnten sich seither Jean Dujardin nicht mehr aus der französischen Comedy-Szene wegdenken. Gleichzeitig produzierte er ein Musikvideo namens «Le casse de Brice», einen Rap auf die Musik von «Give me the Night» von George Benson. Sein Song landete in den Chars und wurde im französischen Raum zum Hit.

Sogar sein Spruch «J`t`ai cassé» wird gang und gäbe. Auch werden Klingeltöne, ja sogar Videospiele von seinger Figur konzipiert.

2006 spielte er die Hauptrolle in der Agentenfilm-Parodie «OSS 117 – Der Spion, der sich liebte» («OSS 117 : Le Caire, nid d'espions») , die auf dem Romanheld OSS 117 basiert. 2007 erhält er dafür eine César-Nominierung. 2009 bringt er die Fortsetzung «OSS 117 – Er selbst ist sich genug» («OSS 117 : Rio ne répond plus»).

Davor spielt er noch in weiteren Filmen mit, z.B. in dem Krimi «Contre-enquête» («Counter Investigation – Kein Mord bleibt ungesühnt»), «Ca$h» (neben Jean Reno) oder in der Werbe-Komödie «99 francs» («39,90») .

2007 wagt er sich als Regisseur und Produzent an die TV-Serie «Palizzi» (Arsène Mosca).

2008 spielt er an der Seite von Jean-Paul Belmondo im Film «Un home et son chien» («Ein Mann und sein Hund») von Francis Huster.

2009 spielt er in einer weiteren Verfilmung von «Lucky Luke», von James Huth . Während er 2004 in «Die Daltons gegen Lucky Luke» nur in einer Nebenrolle zu sehen war, verkörpert er in dieser Neuverfilmung die Hauptrolle. Im Film sind auch seine Ehefrau Alexandra Lamy, so wie Sylvie Testud, Michaël Youn und Daniel Prevost zu sehen.

2010 spielt er die Figur Charles Faulque im Film «Le bruit des glaçons» («The Clink of Ice») von Bertrand Blier, neben d`Albert Dupontel, Anne Alvaro, Myriam Boyer et Audrey Dana.
   
Weitere Filme sind «Les petits mouchoirs» ( «Kleine wahre Lügen») und «Un balcon sur la mer» neben Sandrine Kiberlain, Marie-Josée Croze, Michel Aumont und Claudia Cardinale.

2011 übernimmt er die Rolle von George Valentin im französischen Stummfilm «The Artist» von Michel Hazanavicius und erhält dafür den Darstellerpreis der 64. Filmfestspiele von Cannes, den Golden Globe Award (Best Actor) sowie eine Nominierung für den Europäischen Filmpreis.

Sogar Robert De Niro hat persönlich seine «Liebe» zum Film «The Artist» geäussert und den Film gelobt, für welchen er sich gerne noch mehr bedankt hätte.

Jean Dujardin ist nach Gérard Depardieu (1991) der zweite französische Schauspieler, welcher einen Golden Globe als bester Hauptdarsteller in einer Komödie/Musical gewonnen hat. Die Verleihung fand am 15. Januar 2012 in Los Angeles statt.


Philanthropie

Jean Dujardin unterstützt seit 2009 neben Marc Lièvremont die Stiftung «Mouvement pour les Villages d'Enfants».


Privatleben

Jean Dujardin hat zwei Söhne (Simon, 2000, und Jules, 2001) aus seiner Beziehung mit Gaëlle. Die Beziehung wurde 2003 beendet. Seit 2003 ist er mit seiner Freundin Alexandra Lamy – die gleichtzeitig auch seine Filmpartnerin aus «Un Gars, une Fille» ist – zusammen. Sie haben in Südfrankreich (Anduze, le Gard) am 25. Juli 2009 nach sechs gemeinsamen Jahren geheiratet. Offiziell ist er seit dem 12. November 2013 von Alexandra getrennt und lebt seiher mit der Eisläuferin Nathalie Péchalat zusammen.



© & Übersetzung Fabrice Steurer
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